Andreas Buchwald

Webserver

Webserver An dieser Stelle möchte ich kurz meinen Webserver vorstellen, auf dem diese Homepage seit Oktober 2011 bereitgestellt wird.

Es handelt sich um den passiv gekühlten Nettop-PC des deutschen Computerherstellers Targa mit der Produktbezeichnung Now NT9231, den es im September 2009 als Lockangebot günstig in einem deutschen Lebensmittel-Discounter zu kaufen gab. Als einziger Kern (aber mit Hyper-Threading) arbeitet darin ein Intel Atom 230-Prozessor mit 1,6 GHz Taktfrequenz, in den Arbeitsspeicher passen ein Gigabyte Daten. Die intern per SATA angebundene 2,5-Zoll-Festplatte war ursprünglich von Samsung (Modell: HM160HI), lief mit 5400 Umdrehungen pro Minute und speicherte 160 Gigabyte an Informationen. Im August 2014 wurde diese Festplatte durch eine Solid-State-Disk von SanDisk (Modell: SDSSDP064G) mit 64 Gigabyte Fassungsvermögen ausgetauscht. Die Hauptplatine wurde vom Taiwanesischen Hersteller Pegatron (seit 2010 eine Tochter von ASRock) gefertigt. Das Plastikgehäuse ist 15,4 Zentimeter breit, 17,3 Zentimeter hoch und nur zwei Zentimeter dick - das entspricht einem Volumen von einem guten halben Liter. Der Rechner ist sehr sparsam, er verbraucht im Leerlauf 13,4 Watt Strom. Ich schätze die Abwärme auf unter 45 BTU pro Stunde. Als Betriebssystem kommt ein 64-Bit-Debian-Linux zum Einsatz. (Vorinstalliert war ursprünglich ein Microsoft Windows XP Home Edition Nettops.)

Die aktuelle Prozessor-Temperatur liegt bei 0,0 °C, die Platine ist derzeit 0,0 °C warm und die Festplatte erreicht aktuell 0 °C. Die über eine Minute gemittelte, durchschnittliche Auslastung des Rechners beträgt grade 0,00.

Ein Zuhause findet der kleine Webserver in einem redundant gekühlten Serverraum in Düsseldorf. Um mit dem Internet verbunden zu sein, hing der Webserver als Nutznießer anfangs an einer vorhandenen DSL-Leitung. Diese Leitung wurde durch den Kölner Netzanbieter QSC bereitgestellt und bot einen symmetrischen Durchsatz von vier Megabit pro Sekunde. Seit August 2014 hängt der Webserver an gleicher Stelle an einem asymetrischen Anschluss des Kölner Kabelnetzbetreibers Unitymedia, der eine Upload-Bandbreite von maximal zehn Megabit pro Sekunde bietet. Dem Webserver wurde eine eigene, öffentlichen IPv4-Adresse zugewiesen, unter der er erreichbar ist. Um auch per IPv6 erreichbar zu sein, nutzt der Server die 6to4-Übergangstechnik.